Hallo,
nun ging mal wieder eine Skandinavientour zu Ende.
Ich muss auch sagen, dass
es mit eine der besten Touren war. Sie hat viel Spaß gemacht und wir sammelten viele neue Erfahrungen.
Nun war es die fünfte Tour, von der ich per Internet live berichtete. Damit
war es auch die letzte Tour dieser Art. Das Projekt "Skandinavien live - Die
Reportage" wird somit eingestellt. Die Arbeit ist sehr zeitaufwendig, nervig
und störte auch das Verhältnis zwischen mir und meinen Mitreisenden. Zudem
gestaltete sich die Versendung der Fotos oft schwierig, da man hin und wieder auf verständnislose Mitmenschen traf.
Eigentlich entstand es auch mehr aus einer Bierlaune heraus und war für
meine Freunde zu Hause gedacht. Das es sich soweit entwickelt hat, hätte ich
auch nicht für möglich gehalten. Ich denke der Webmaster auch nicht :-)) Es
machte mir auf den Touren viel Freude, täglich einen kleinen Tagesbericht zu
verfassen. Zudem stellte es eine kleine, entspannende Abwechslung in meiner
sonst ernsten Recherchearbeit da. Mit etwas Humor und der Zugabe einiger
persönlicher Gedanken wollte ich den Leser dieser Berichte über unseren
täglichen Tagesablauf informieren. Dabei versuchte ich mich nie sonderlich
ernst zu nehmen. Daher erschrak ich auch bald, dass einige Leser mich zu
ernst nahmen und Diskussionen in einem bekannten Forum losgetreten wurden.
Dabei erkannte ich auch bald, dass 90% der Leser den Begriff 'Skandinavien
live' nicht verstanden. Der Unterschied von solch einem Projekt zu Reiseberichten, die Wochen später in der gemütlichen Stube geschrieben
werden, besteht darin, dass meine täglichen Anstrengungen, Freude und auch
Frust noch beim Schreiben aktuell sind und nicht verdrängt wurden. Ist eine
Mail gesendet, ist sie nicht rückholbar. Denkt man einige Tage später anders, haben es viele Leser gelesen. Einer der Leser, der mich dann
beschuldigte, ich wäre für das schlechte Verhältnis zwischen den Norwegern
und Deutschen verantwortlich, brachte uns dann aber doch sehr zum Schmunzeln.
Bei diesem Projekt, was nun ins dritte Jahr ging, erlebte ich auch viele
Sachen, die ein gewöhnlicher Tourist nicht erlebt. Es war manchmal sehr
abenteuerlich die Mails zu versenden. Elektronik- Fachgeschäfte sowie Telefonshops waren wohl der normalste Ort. Sehr nett fand ich einige
Angestellte von Hotels, die mir eine Telefonleitung zur Verfügung stellten,
obwohl ich nicht zu ihren Gästen gehörte. Da war es bei Campingplatzrezeptionen schon selbstverständlicher. Die abenteuerlichsten
Orte, an denen ich den Laptop aufbaute, waren aber mit Sicherheit die Hobelbank
einer Tischlerwerkstatt und die Küche eines Imbiß.
Ich erkannte auch bald, dass Verständnis und Unverständnis einiger
Mitmenschen in ihrem Umgang mit dem Internet bestanden. Denn fragte ich ein
paar Leute nach einer Telefonleitung, bekam ich oft die Antwort, sie hätten
kein Internet. Da half es auch nicht, wenn ich ihnen erklärte, wie es funktioniert. Leute die sich auskannten, erkannten sofort mein Problem. Wie
die freundliche Dame im Imbiß, wo ich mir kaum Hoffnung machte.
Nun möchte ich noch die letzte Seite auf der HP nutzen, um mich bei einigen
Leuten zu bedanken. Der größte Dank gilt Stefan für seine große Mühe, diese
Website zu gestalten und die täglichen Mails ins Web umzusetzen. Weiterhin
bedanke ich bei einigen Leuten, die mir bei einigen Fragen und Angelegenheiten jeglicher Art behilflich waren.
Erwähnen möchte ich
Rour
Justad,
Geir Svendsen,
Knut Goksøyr,
Karl-Heinz Valtl,
Jannicke Skaar,
Lars
Kålas,
Lutz Mager
und viele andere, deren Namen ich nicht kenne.
Weiterhin
bedanke ich mich bei den Leuten, die mir auf meinen Touren regelmäßig schrieben
und mich so mit aktuellen Sachen auf dem Laufenden hielten und mich notfalls
zurechtwiesen,
wenn meine Ausführungen etwas daneben lagen :-)).
Gedankt
sei Mechtild Reuber,
Susanne Karnstedt,
Gitta Doebert
und Thomas Müller.
Am Schluss bedanke ich mich noch für die vielen Gästebucheinträge!
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